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Arbeitsgesetz + kantonal · Zürich
Aktualisiert Juni 2026

🏪 Wann dürfen Läden in der Schweiz offen haben?

Mit Bedingungen
Kurze Antwort

Es kommt auf den Kanton an — und sonntags ist meist geschlossen. Das eidgenössische Arbeitsgesetz schränkt vor allem die Nacht- und Sonntagsarbeit ein, was die meisten Läden zwingt, sonntags und abends zu schliessen. Die eigentlichen Öffnungszeiten legen die kantonalen Ladenöffnungsgesetze fest. Beispiel Kanton Zürich (illustrativ): An Sonn- und Feiertagen sind Läden grundsätzlich geschlossen. Ausnahmen: Geschäfte an Bahnhöfen und Flughäfen, Apotheken, Bäckereien, Blumenläden, Kioske sowie kleine Läden bis 200 m² dürfen sonntags öffnen. Zudem dürfen die Gemeinden bis zu vier Sonntagsverkäufe pro Jahr festlegen, an denen auch grössere Läden öffnen. Kurz: ja unter der Woche, sonntags nur mit Ausnahmen.

📋 Die Regeln

  • Arbeitsgesetz schränkt Nacht- und Sonntagsarbeit ein
  • Öffnungszeiten sind kantonal geregelt
  • Sonn-/Feiertage: Läden grundsätzlich geschlossen
  • Ausnahmen: Bahnhöfe, Kioske, kleine Läden bis 200 m²
  • Bis zu 4 Sonntagsverkäufe pro Jahr (Gemeinde)

🔓 Ausnahmen

  • Tankstellenshops und Tourismuszonen: eigene Regeln
  • Abend-Schliesszeiten je nach Kanton unterschiedlich
  • Geplante Erhöhung der Sonntagsverkäufe in Zürich noch nicht in Kraft

⚠️ Strafen & Bussen

Wer als Betrieb ausserhalb der erlaubten Zeiten öffnet oder Personal entgegen dem Arbeitsgesetz an Sonntagen beschäftigt, verstösst gegen das kantonale Ladenöffnungsrecht bzw. das Arbeitsgesetz und riskiert Bussen und Auflagen der Behörden. Vorsicht vor einem Mythos: «Läden dürfen in der Schweiz öffnen, wann sie wollen» — falsch; die Öffnungszeiten sind kantonal geregelt und sonntags stark eingeschränkt. Tipp: prüfe die Öffnungszeiten und die bewilligten Sonntagsverkäufe deines Kantons, und nutze für Sonntagseinkäufe Bahnhof- und kleine Läden oder die festgelegten Sonntagsverkäufe.

📎 Offizielle Quellen

Zuletzt geprüft: 2026-06-20

❓ Häufige Fragen

Wann dürfen Läden offen haben?

Das legen die kantonalen Ladenöffnungsgesetze fest. Unter der Woche und am Samstag dürfen Läden in der Regel öffnen, mit kantonal unterschiedlichen Abend-Schliesszeiten. An Sonn- und Feiertagen sind sie grundsätzlich geschlossen, weil das eidgenössische Arbeitsgesetz die Sonntagsarbeit stark einschränkt.

Warum sind Läden sonntags geschlossen?

Das eidgenössische Arbeitsgesetz schränkt die Sonntags- und Nachtarbeit von Arbeitnehmenden stark ein und verlangt dafür eine Bewilligung. Das führt indirekt dazu, dass die meisten Läden sonntags und spätabends schliessen müssen. Die Öffnungszeiten selbst regeln aber die Kantone und Gemeinden.

Welche Läden dürfen sonntags öffnen?

Ausgenommen sind unter anderem Geschäfte an Bahnhöfen und Flughäfen, Apotheken, Bäckereien, Blumenläden und Kioske. Im Kanton Zürich dürfen zudem kleine Läden bis 200 Quadratmeter Verkaufsfläche sonntags öffnen. Diese Ausnahmen ermöglichen einen begrenzten Sonntagseinkauf trotz der grundsätzlichen Schliessung.

Was sind Sonntagsverkäufe?

Sonntagsverkäufe sind einzelne Sonn- oder Feiertage, an denen die Gemeinden auch grösseren Läden die Öffnung erlauben und Personal beschäftigt werden darf, ohne Sonderbewilligung. Das eidgenössische Recht begrenzt die Zahl der bewilligungsfreien Sonntagsverkäufe, im Kanton Zürich auf bis zu vier pro Jahr.

Gelten überall dieselben Zeiten?

Nein. Die Öffnungszeiten und die Zahl der Sonntagsverkäufe unterscheiden sich von Kanton zu Kanton. Das Beispiel Zürich ist illustrativ. In anderen Kantonen gelten andere Abend-Schliesszeiten und teils strengere oder grosszügigere Regeln. Prüfe deshalb die Vorschriften deines Kantons.

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