Ich habe eine gefälschte Bank- oder Zahlungsnachricht bekommen und geklickt — wen rufe ich an?
Wenn du etwas eingegeben hast — einen Code, ein Passwort, eine Kartennummer — ruf sofort Deine Bank — Karten- und Zahlungshotline an: dort werden Karte und Zugang gesperrt und eine noch offene Überweisung gestoppt. Dann melde es Bundeskriminalamt — Meldestelle Internetkriminalität (133), damit Absender und Seite abgeschaltet werden und das Muster erfasst ist. Ist tatsächlich Geld weg, nimmt Polizei — Polizeiinspektion / 133 (133) die Anzeige auf, die die Bank verlangt. Nicht antworten, keine Nummer aus der Nachricht anrufen, und die Nachricht aufheben — Header und Link sind Beweise.
🗣️ Was du sagst
„Ich habe um [Uhrzeit] eine Nachricht erhalten, die vorgab, von Ihnen zu sein, und habe auf [Seite] [was: Code / Passwort / Kartendaten] eingegeben. Bitte sperren Sie jetzt Karte und Zugang, prüfen Sie offene Überweisungen und nennen Sie mir die Vorgangsnummer.“
🪜 Schritt für Schritt
- Blutung stoppenBank über die Nummer auf der Karte anrufen, nicht über die aus der Nachricht. Karte sperren, Online-Banking-Passwort von einem anderen Gerät ändern, neue Geräte oder Empfänger entfernen.
- Offenes zurückholenEchtzeitüberweisungen sind meist endgültig; normale Überweisungen und Kartenzahlungen lassen sich oft noch stoppen oder zurückbuchen, wenn du innerhalb von Stunden anrufst.
- Melden bei Bundeskriminalamt — Meldestelle InternetkriminalitätNachricht mit Header oder SMS-Screenshot weiterleiten. So werden Domain und Nummer für alle anderen gesperrt.
- Anzeige bei Polizei — Polizeiinspektion / 133Wenn Geld abgeflossen ist oder deine Identität benutzt wurde. Die Vorgangsnummer verlangen Bank und Versicherung.
- Die nächsten Wochen aufpassenBetrüger melden sich als „Betrugsabteilung“, die dir „beim Zurückholen“ hilft. Niemand Seriöses bittet dich, Geld auf ein Sicherheitskonto zu verschieben.
📇 Alle Kontaktdaten
❓ Häufige Fragen
Ich habe nur geklickt, nichts eingegeben
Dann ist wahrscheinlich nichts passiert. Handy aktualisieren, am Computer einen Scan laufen lassen, das Passwort des imitierten Kontos ändern und die Nachricht trotzdem melden.
Erstattet die Bank?
Bei nicht autorisierten Kartenzahlungen und Überweisungen ja, abzüglich einer kleinen Selbstbeteiligung, außer bei grober Fahrlässigkeit. Bei einer Überweisung, die du selbst unter Täuschung freigegeben hast, kommt es auf Bank und Land an — schriftlich fordern und bei Ablehnung zur Schlichtungsstelle.
Die Nachricht kam von der echten Nummer der Bank
Absendernummern und -namen lassen sich fälschen. Eine echte Bank fragt nie nach vollständigem Code, Passwort oder verlangt, Geld zu verschieben. Im Zweifel auflegen und die Nummer auf der Karte anrufen.
📎 Quellen
- Bundeskriminalamt — Meldestelle Internetkriminalität →
- Polizei — Polizeiinspektion / 133 →
- Gemeinsame Schlichtungsstelle der österreichischen Kreditwirtschaft →
- VKI — Verein für Konsumenteninformation →
🔎 Häufige Suchanfragen
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🧭 Stimmt das noch?
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