Mein Energieanbieter in Deutschland ist pleite. Was passiert jetzt?
Wenn ein Anbieter pleitegeht, fällt dein Strom meist nicht sofort aus. Unten steht, was in Deutschland passiert. Danach wählst du einen neuen Vertrag.
📜 Die Regeln in Deutschland
Wenn dein Anbieter pleitegeht
Geht dein Lieferant pleite, bleibt der Strom an: Der örtliche Grundversorger beliefert dich bis zu drei Monate in der Ersatzversorgung. Schließ bald einen neuen Vertrag ab – die Ersatzversorgung ist oft teurer.
🪜 Schritt für Schritt
- Heute den Zähler ablesenMach ein Foto mit Datum. Es ist die Grundlage für die Schlussrechnung des insolventen Anbieters.
- Auf das Schreiben wartenDu erfährst, wer dich jetzt beliefert und zu welchem Preis.
- Neuen Vertrag wählenDie vorübergehende Versorgung ist oft teurer. Vergleiche Angebote und wechsle, sobald du kannst.
- Guthaben einfordernHast du im Voraus gezahlt oder ein Guthaben, melde deine Forderung beim Insolvenzverwalter an oder frag nach, wie Guthaben behandelt werden.
📇 An wen du dich wendest
❓ Fragen
Ist der vorübergehende Preis fair?
Er ist oft höher als bei einem normalen Vertrag. Deshalb lohnt sich ein baldiger Wechsel meistens.
Was passiert mit meinem Guthaben?
Das hängt vom Land und vom Insolvenzverfahren ab. Heb deine letzte Rechnung und ein Zählerfoto als Nachweis auf.
Kann ich sofort einen anderen Anbieter wählen?
Meistens ja. Die Regeln für Deutschland stehen auf dieser Seite.
📎 Quellen
🧭 Stimmt das noch?
Wir prüfen diese Angaben sorgfältig, aber Telefonnummern, Websites und Regeln ändern sich – und manchmal liegen wir falsch. Fehler oder Änderung entdeckt? Sag uns hier Bescheid.
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